Studien haben gezeigt, dass die Verwendung geeigneter Hilfsmittel die Belastung des Bewegungsapparates und die Verletzungsgefahr vermindern.

Das höhere Risiko von Verletzungen am Bewegungsapparat bei Pflegepersonal wird mit höherer Beanspruchung während der Arbeit, häufigeren Patiententransfers, vorherigen Symptomen am Bewegungsapparat und dem Fehlen von Liftern in Verbindung gebracht. Die Anzahl der täglich durchzuführenden Transfers bietet die direkteste Möglichkeit, das Risiko von Rückenleiden zu bewerten. (Thomas 2009; Collins 2011)

Eine Studie über muskuloskeletale Verletzungen, arbeitsbezogene Versicherungsansprüche über sieben Jahre (1997-2003), legte dar, dass 40 % der durch das Anheben oder den Transfer von Pflegebedürftigen entstandenen Verletzungen durch Lifter hätten vermieden werden können. (Pompeii et al. 2009)

Die Gewichtsbeschränkung für manuelles Anheben beträgt 15,8 kg.
Eine Veröffentlichung von Waters überprüfte die Lifting Equation (NIOSH), eine Beurteilungsmethode der Ergonomie, die angewandt wird, um das Maximalgewicht für das manuelle Heben durch eine Person zu empfehlen. Die überarbeitete Methode liefert ein empfohlenes Maximalgewicht von 15,8 kg für die Durchführung von Transfers. Diese Angabe wird als Grundlage für die meisten Richtlinien über Patiententransfer verwendet. Studien haben gezeigt, dass die Verwendung geeigneter Hilfsmittel die Belastung des Bewegungsapparates und die Verletzungsgefahr vermindern. Bei der Verwendung von Hilfsmitteln zum Anheben von Patienten bei voller Last waren die Zug- und Druckkräfte generell für 90 % der weiblichen Bevölkerung annehmbar. (Waters 2007; Rice 2009)

Deutliche Kostensenkung durch Einführung eines Programms für sicheren Umgang mit Pflegebedürftigen
Eine Vielzahl von Studien hat gezeigt, dass die Einführung eines Programms für sicheren Transfer, inkl. Patientenlifter und entsprechender Ausbildung, zu Kostensenkungen und wirtschaftlichen Vorteilen beitragen kann. (Nelson  2008; Tomas 2009; Black 2011, Lilpscomb 2012)